Wer Tim Mälzer mag, der kann auch für Snoop Dogg kochen

Wer Tim Mälzer mag, der kann auch für Snoop Dogg kochen
Was Markus Lindner, Chefkoch des Hilton Dresden, noch alles über das Spannende am Kochberuf zu berichten hat, erfahrt Ihr in unserem heutigen Interview.

Image

Dresden, 27. September 2013 – Markus Lindner (40) ist seit diesem Monat neuer Executive Chef im Hilton Dresden. Das Hotel hat nicht nur 333 Zimmer, sondern setzt in zwölf verschiedenen Restaurants, Cafés und Bars jährlich mehrere Millionen Euro um. Dies ist eine große organisatorische Herausforderung für einen Chefkoch. Doch das macht den Koch-Beruf auch ungeheuer spannend und verantwortungsvoll. Wir haben mit Markus gesprochen.
(von: Holm Krause, HR Hilton Worldwide)


Holm: Hallo Markus, willkommen bei Hilton und danke, dass Sie sich kurz etwas Zeit nehmen können! 
Hyatt, Luxury Collection, Leading Hotels of The World, Kempinski. Jordanien, Schottland, Zypern, Malediven, Südafrika … Sie haben im Koch-Beruf bereits eine beeindruckende berufliche Laufbahn vorzuweisen. Was hat Sie besonders gereizt, ins Team von Hilton Worldwide zu kommen?
Markus Lindner: Ganz speziell hat mich das Hilton Dresden gereizt – schon alleine wegen seiner Lage in der historischen Altstadt, aber auch die Lage in Deutschland und Europa mit so vielen Möglichkeiten in kurzer Distanz. Kulinarisch betrachtet, sind natürlich die vielen Dresdner und Sächsischen Spezialitäten interessant sowie die Weinanbaugebiete der Umgebung.

Holm: Unsere Unternehmenskultur beinhaltet die Tatsache, dass sich bei Hilton alle mit ihren Vornamen ansprechen – egal ob zwischen Generaldirektor, Azubi oder Vice President. Haben Sie sich schon daran gewöhnt?
Markus: Ich komme sowieso aus einer Du-Umgebung. Und gerade in der Küche ist es sehr wichtig, „per Du“ zu sein und sich eher als Familie zu betrachten, als in einem klassischen, hierarchischen Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Angestellten.

Holm: Kommt man als Chefkoch einer so großen Abteilung überhaupt noch zum Kochen oder managt und „meetet“ man nur noch und hängt den ganzen Tag am Smartphone bzw. E-Mail-Postfach?
Markus: Ja, hin und wieder kommt man tatsächlich noch zum Kochen, so zum Beispiel während der letzten beiden Tage, an denen ich beim Frühstück geholfen habe, da leider einer unserer Köche kurzfristig erkrankt war. So konnte ich sozusagen einmal wieder ein paar Omelettes üben. Aber generell hat man heutzutage auch als Chefkoch mit Blackberry und iPad immer sein Büro bei sich. In einem so großen Haus kann man dann immer auf dem Weg von einem Restaurant zum nächsten oder von einem Meeting zum nächsten etwas Büroarbeit bewältigen.

Holm: Im Hilton Dresden bilden Sie jedes Jahr zwischen 20 und 30 junge Köchinnen und Köche aus. In Deutschland erleben wir ja derzeit nicht selten, dass der Beruf des Kochs von etwas weniger jungen Menschen ergriffen wird als noch vor zehn Jahren. Haben Sie eine Erklärung dafür? Wollen einfach alle nur noch diese berühmt-berüchtigten “irgendwas mit Marketing oder irgendwas mit Medien”-Berufe erlernen?
Markus: Koch ist einer der Berufe, die man wirklich mit Leib und Seele machen muss –  das sieht man auch ein wenig an meinem Bauch (schmunzelt). Man muss sich an die verschiedenen Schichten gewöhnen und daran, dass man oft auch arbeitet, wenn andere frei haben – etwa an Wochenenden. Man schafft aber erstaunlich viel, wenn man stattdessen an Wochentagen Freizeit hat. Es ist einfach erstmal eine Frage der Organisation und der Gewöhnung. Das absolut Positive ist, dass es kaum einen Beruf gibt, in dem man so viele Möglichkeiten hat, sich zu verwirklichen. Man kann vieles ausprobieren und das tun, was man wirklich will. Auch, wie etwa in meinem Fall, hat man sehr leicht die Möglichkeit, überall auf der Welt zu arbeiten und dabei an den traumhaften Orten zu leben, für die andere im Urlaub sehr viel Geld bezahlen müssen. Und man verdient dabei ja sogar noch Geld (grinst).
Ansonsten bin ich sehr froh, dass – jedenfalls bei uns – nach wie vor eine so große Zahl junger Menschen diesen Beruf erlernen möchte. Sie erhalten ja auch eine erstklassige Ausbildung.

Holm: Was sind Ihrer Meinung nach drei klare Argumente (neben sicherlich vielen), die für den Koch-Beruf sprechen – gerade in einem so großen Unternehmen wie dem unseren?
Markus:
1. Berufliche Sicherheit (essen müssen die Menschen immer).
2. Die Möglichkeit, so viele verschiedene Dinge zu tun.
3. Überall auf der Welt mit Leichtigkeit eine Stelle zu finden und in spannenden Ländern Dinge zu sehen und zu erleben, die ein normaler Tourist nie sehen wird.

Holm: Angenommen, einer Ihrer Koch-Azubis kommt Ihnen blendend gelaunt in der Küche mit einem coolen Basecap anstatt mit seiner Kochmütze auf dem Kopf entgegen. Was sagen sie ihm?
Markus: Fein – solange er nicht die Buchstabensuppe rappt …


Holm: ‘Mal Hand aufs Herz: Kann man als Köchin bzw. Koch in Deutschland und anderen Ländern „richtig gutes Geld“ verdienen?
Markus: Ja und nein. Es ist eine Frage der Relation – die Frage ist, mit wem man sich vergleicht. Wenn es jemandem nur um Geld geht, gibt es da mit Sicherheit höher bezahlte Jobs. Aber gibt es arbeitslose Köche? Ich kenne keine. Fest steht: Gerade im Ausland verdient man in der Regel bei weitem mehr als andere. Und es gibt auch Millionäre unter Köchen.

Holm: Finden Frauen es sexy, wenn ein Mann richtig kochen kann?
Markus: Oh ja!!!

Holm: Plaudern Sie doch noch kurz aus dem Nähkästchen … welche Stars und VIPs haben Sie schon kulinarisch verwöhnt?
Markus: Die Liste wäre endlos. Das ginge los bei Bill Clinton über Celine Dion, Snoop Dogg bis … ach, das erzähle ich mal nach und nach.

Holm: Wer ist Ihr Lieblings-TV-Koch und aus welchem Grund?
Markus: Tim Mälzer – weil er das Kochen zeigt, wie es wirklich ist, und es mit Freude und Humor präsentiert.

Holm: Zum Abschluss einige kurze “Speedfragen”. Was fällt Ihnen spontan zu folgenden Begriffen ein:

Deutschland – Heimat

Lieblingssportart – Formel 1

Farb- und Konservierungsstoffe – lieber nicht, man sollte die vermeiden, wo es nur geht

Biologische Kost – bedingt (mir ist “REGIONAL” aber wichtiger)

Lieblingsessen – Spaghetti mit Rührei

Italien – Wiege der Kochkunst

Hilton – 4000 Hotels weltweit

Fastfood – Yummy

iPad – zweites Gehirn

Frauenquote – schon erfüllt

Hotellerie – Familie

Asien – viele gute Erinnerungen

Azubis – frisch und noch “unverdorben”

Vielen Dank, Markus, und bis bald!

_______________________________________

Lust bekommen?
Dein Start in den Beruf bei Hilton Worldwide. 
Zehn Marken. 4.000 Hotels. Ein globaler Marktführer.

Ausbildungsbeginn: 1. August 2014
#Hotelfachfrau/-mann | #Hotelkauffrau/-mann | #Köchin/Koch
#Restaurantfachfrau/-mann | #Veranstaltungskauffrau/-mann

Jetzt Berufsausbildung starten! Du kannst Dich ab sofort für den Ausbildungsstart in einem Hilton Worldwide Hotel in Deutschland bewerben! Die Standorte: Hilton Berlin, Waldorf Astoria Berlin, Hilton Bonn, Hilton Cologne, Hilton Dresden, Hilton Dusseldorf, Hilton Frankfurt, Hilton Frankfurt Airport, Hilton Garden Inn Frankfurt Airport, Hilton Mainz, Hilton Mainz City, Hilton Munich City, Hilton Munich Park, Hilton Nuremberg

Bewerber-E-Mail: YoungProGermany(at)hilton.com

Bewirb Dich einfach und bequem per E-Mail! Beachte dabei: Schicke uns ein kurzes Motivationsschreiben und Deinen Lebenslauf und vergiss nicht, uns mitzuteilen, für welchen unserer Standorte in Deutschland Du Dich bewirbst. Wenn Du stolz auf Deine Zeugnisse bist, darfst Du sie natürlich ebenfalls mitschicken. Wenn nicht, nur keine Sorge – bewirb Dich trotzdem und lass uns darüber reden.

Deine Bewerbung wird zunächst zentral registriert und dann direkt an den gewünschten Standort weitergeleitet. Du hörst umgehend von uns. (Bewerbungsschluss: 31.12.2013)

Ansprechpartner: Herr Holm Krause
Manager Ausbildungsprogramme Deutschland @Hilton Worldwide
Telefon: +49 (0)351 8642-133

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

Infos rund um das Thema Karriere bei Hilton Worldwide findest Du u.a. hier:

www.facebook.com/HiltonAusbildungUndKarriere

www.hilton.de/azubi

https://hiltonkarriere.wordpress.com

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s